Kurzbio

Was braucht ein Song, damit er im Ohr hängen bleibt? Einen treibenden Beat, verspielte Rhythmus-Gitarren, schwebende Keyboards und ein Refrain, der Glücksgefühle verursacht. Aus dieser Ur-Suppe an Zutaten bedienen sich Bands wie The Killers oder U2 seit Pop-Gedenken. Auch Braggarts holen sich die Zutaten für ihren Ohrwurm-Indie-Rock aus diesem Sammelsurium. 

Zu ihrer neuen Single „Spleen“ kann man tanzen, träumen oder schmusen. Aber man kann dazu auch über das Leben nachdenken. Die Wut oder den Ärger, wofür „Spleen“ hier als Sammelbergiff steht, manifestierte sich bei Braggarts in dem unangenehmen Gefühl belächelt zu werden. So lange, bis die Jungs begriffen, dass man den Spiess auch umdrehen kann. Dass belächeln, auch Neid sein kann. Und dieser will verdient sein. Wut und Ärger ins Positive zu drehen – davon handelt „Spleen“.

Produziert wurde die stampfende Hymne von Reto Peter in San Francisco. Eine grosse Ehre für Braggarts. Der Mann arbeitete bereits mit Grössen wie Counting Crows zusammen und war mitbeteiligt an „American Idiot“, dem Jahrtausendwerk von Green Day.

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